Zukunft vom Wochenblatt

Vorläufig keine gedruckte Ausgabe…

Mit der Ausgabe 844 vom 29.5.2015 verabschiedet sich das – gedruckte – Wochenblatt bis auf Weiteres mit herzlichem Dank an alle Leser/innen, Autoren und Werbepartner. Freuen Sie sich auf einen Neustart und/oder Sonderveröffentlichungen in Kürze…

Termine und Beiträge weiterhin online!

Terminhinweise für die ganze Region können weiterhin von Veranstaltern u.a. selbst tagesaktuell eingegeben werden ebenso wie auch in Zukunft Beiträge eingereicht werden können (siehe Navigation rechts).

Neben dem Internet-Auftritt soll es aber auch bald wieder eine kostenlos an alle Haushalte verteilte Ausgabe vom Wochenblatt geben, sobald ein schlagkräftiges Team dessen seit fast 17 Jahren entwickeltes Konzept auf eine tragfähige Basis stellt und Zusagen (Nachfolge, Mitarbeit und sonstige Hilfe) mal wirklich umgesetzt werden!

Alles neu macht der Mai – auch beim Wochenblatt.

Wer beim Neustart mitmachen oder es sogar ganz übernehmen möchte, kann sich beim Wochenblatt Verlag Mitte UG bzw. beim bisherigen Herausgeber zu melden!

Kontakt: Tel. (05528) 982301, 01525/3997109 oder info@online-wochenblatt.de

DRK Hattorf

XXL Flohmarkt

»Weil dem DRK-Ortsverein Hattorf Räumlichkeiten für Flohmarktartikel und die Garage für den DRK-Bus und den Anhänger gekündigt wurden, richtet er in seinem, in der Mitteldorfstraße gelegenen, Depot einen Fünf-Tage-Flohmarkt aus. Denn eine rund 150 Quadratmeter umfassende Lager- und Parkflläche, in welche die bereiften und die  gut verpackten Gegenstände wieder untergebracht werden könnten, wurde bislang nicht gefunden.

Ausverkauf bis Ende September

So wurde und wird das Depot von montags bis freitags jeweils von 14 bis 19 Uhr zum XXL-Flohmarkt umgewandelt. Dort gibt es ganz viele „Stehrumchen“ – von dem Osterhasen bis hin zur Vase – auch viele Gebrauchsgegenstände – von der Zitronenpresse bis hin zum Festtagsgeschirr -, gemalte und gestickte Bilder, Spielzeug, elektrotechnische Dinge und vieles andere mehr zu Schnäppchenpreisen zu erwerben. Das Einzige, was nicht durchstöbert werden kann, ist die Kleiderkammer, die bleibt an den Tagen geschlossen.

Neue Lagerräumlichkeiten gesucht

Der dritten Woche, die am 31. August beginnt, könnten sich noch weitere anschließen. Denn bis zum 30. September müssen die gekündigten Räumlichkeiten frei sein. Alles, was bis dahin nicht verkauft ist, „wandert“ in den Müll, außer, es findet sich eine neue Halle, in welcher auch der Bus und der Anhänger Platz finden.«

Petra Bordfeld

 

Rock und Kultur am Harz e.V.

Local-Heroes-Regionalentscheid

»Rock und Kultur am Harz e.V. ruft am Samstag, 29.8., ab 19 Uhr das musikbegeistere Wahlvolk aus der Region im Industriedenkmal Eulenburg in Osterode zusammen.

Wahl am Samstag in Osterode

Für Triple M.A.T. und Ever Mind geht es beim Regionalentscheid für Europas größten nichtkommerziellen Nachwuchsbandwettbewerb um den Einzug in das Semifinale am Samstag, 5.9., in Hannover.

Neue Bands aus dem Südharz

Im Rahmen seines vom Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. geförderten Local-Heroes-Programmes hat Rock und Kultur am Harz e.V. neuen Bands aus dem südlichen Niedersachsen in den letzten Monaten herausfordernde Auftrittsmöglichkeiten geschaffen, bei denen die jungen Musikerinnen und Musiker ihre Fähigkeiten testen und ihre Performance verfeinern und völlig unterschiedliche Bühnenerfahrungen sammeln konnten. Darüber hinaus werden die Bands mit Workshops, Fotoshootings, Videoproduktionen, Bandcoachings, Studiosessions und durch unmittelbaren Erfahrungsaustausch mit anderen Bands aus Niedersachen gefördert.

Die Siegerband wird darüber hinaus mit einem Fanbus unterstützt, damit möglichst viele Anhänger aus der Region ihre Lieblingsformation als Wahlhelfer nach Hannover begleiten können. Aber am Samstag entscheiden zunächst das Osteroder Publikum und eine erstmalig ausschließlich aus aktiven jungen Nachwuchsmusikern besetzte Jury darüber, wer bei dieser Stichwahl das Rennen macht.

Triple M.A.T. steht für eine dynamische Melange aus Pop-, Punk- und Hard-Rock-Elementen, durchaus radiotauglich und jedes Mal überraschend neu.

Ever Mind hat sich nach mehreren Umbesetzungen längst einen Platz in der regionalen Konzert- und Alternative-Szene erobert und einen eigenen Stil gefunden, der ohne Weiteres neben Paramore oder ähnlichen Bands bestehen kann. Der melodische und einfühlsame Gesang von Miri Bloetz trägt die ausgefeilte Gitarrenriffs und Rhythmusstrukturen der Formation.

3 Support-Acts in der Eulenburg

Mit dem Event in der Eulenburg testen die Veranstalter erneut alternative Orte und überraschende stilistische Kombinationen.

Musikfans können sich auf drei Support-Acts freuen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch zeigen, wie vielfältig musikalische Wege am Harz und in den Nachbarregionen geworden sind.

Aenna aus Einbeck beweist, dass Frau auch im 21. Jahrhundert nur mit einer Gitarre bewaffnet und mit einer einzigartigen Stimme gesegnet, die Generation I-Phone mit authentischen Liedern verzaubern kann.

Ein intensives Hör- und Seherlebnis – immerhin tragen die Jungs Krawatte – ganz anderer Art werden The Spoons aus Seesen zelebrieren. Die Mission der wohl coolsten Coverband am Harz ist schlicht und einfach: Modernisierung. Hits von den Donots, Beatsteaks oder Foo Fighters garantiert jenseits von Smoke on the Water in ganz individuellen Interpretationen, präsentiert von einer Band mit erprobt hohem Spaßfaktor.

Eine Premiere als Duo liefern The Vintage Dinosaur – light. Wer Kevin Flentje im Juni als Frontmann von The Batcountry Stripclub Massacre im Haus der Jugend  erleben konnte, hat vielleicht eine Ahnung, was das Osteroder Publikum am Samstag bei einer Zweimann-Stoner-Performance, die extra für diesen Konzertabend in der Eulenburg konzipiert wird, erwartet.

Einlassbeginn ist ab 18 Uhr. Auf der Facebookseite von Rock und Kultur am Harz e.V. findet man Videos, Hörproben und Bandprofile.«

Jörg Bremer
rockundkultur.de

Polizeibericht aus Bilshausen

Diebstahlsversuch auf Abenteuerspielplatz?

»Am Spielturm des Bilshausener Abenteuerspielplatzes in der Gartenstraße haben Unbekannte vermutlich Anfang August ca. fünfzig 10 Zentimeter lange Schrauben von einem Spielgerät entfernt und mitgenommen. Kinder endeckten die fehlenden Schrauben am 5. August. Die Gemeinde Bilshausen erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.

Derzeit wird auch nicht ausgeschlossen, dass der komplette “Turm” entwendet werden sollte. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 50 Euro. Von den Tätern fehlt jede Spur. Hinweise nimmt die ermittelnde Polizeistation Gieboldehausen unter Tel. (05528)/205457-2 entgegen.«

Originaltext Polizeidirektion Göttingen

Tierschutzverein Hattorf

Tiger sucht ein neues Zuhause

»Der neun Jahre alte Terrier-Mix namens „Tiger“ hat eine Übergangsbleibe in der Tierauffangstation des Tierschutzvereins der Samtgemeinde Hattorf gefunden. Für ihn wird ein neues Zuhause gesucht, in dem er mit Menschen zusammen leben kann, die über große Hundeerfahrung verfügen und ihm viel Auslauf gewähren. Wer Interesse hat, der melde sich bitte bei der ersten Vorsitzenden, Adalies Drettwan, Tel. (05584) 1391.«

Petra Bordfeld

 

Ev.-lt. Kirchengemeinden

Brief zum Thema Flüchtlinge

»Landesbischof Ralf Meister hat sich mit einem Brief zum Thema Flüchtlinge an die 1.300 Kirchengemeinden der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gewendet, der am Mittwoch, 26.8., an die kirchengemeinden gemailt wurde und in den Gottesdiensten am Sonntag, 30.8., verlesen wird:

Wort an die Gemeinden

“Liebe Schwestern und Brüder in den Kirchengemeinden,

ob aus Mazedonien, aus Heidenau oder aus Hildesheim: die Nachrichten in diesen Tagen sind erschütternd. Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind und von denen viele jahrelang unmittelbare Gewalterfahrungen erlebten, werden in Deutschland erneut massiv ausgegrenzt, stigmatisiert und gewaltsam angegriffen.

Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind schändlich. Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen. Als Christinnen und Christen können wir dazu nicht schweigen. Das Schicksal der Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, berührt unseren Glauben. Denn die biblischen Erzählungen von Abraham und Mose, von Jakob und Noomi, von Maria und Josef sind Flüchtlingsgeschichten. Die göttliche Zusage, mit denen zu sein, die fliehen und eine neue Heimat suchen müssen, ist eine ständige Herausforderung an uns: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott. (3. Mose 19,33-34)

Dass in der Bibel immer wieder aufgefordert wird, gastfrei zu sein und Fremde zu beherbergen, deutet an, wie schwer wir Menschen uns mit grenzenloser Gastfreundschaft tun. Angesichts der Flüchtlingskatastrophe vor Europas Grenzen gibt es keine Handlungsalternativen. Der Umgang mit den Fremden ist eine Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit unserer Wertegemeinschaft. Die Schlagzeilen müssen sich ändern: auf jede rechtsradikale Aktion, über die breit berichtet wird, kommen weitaus mehr ehrenamtliche Unterstützungsmaßnahmen, die jenseits der Schlagzeilen geschehen. Darüber muss geredet werden, damit das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung sich nicht verschiebt.

Ich bin sehr dankbar für alles ehren- und hauptamtliche Engagement in unseren Gemeinden und Kirchenkreisen. Niedersachsen hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Aufnahme von Flüchtlingen, die durch politisches Handeln, vor allem aber durch die konkrete Hilfe von Menschen vor Ort gestaltet wurde.

Ich danke für die Zeit, die viele von Ihnen den Menschen schenken, die zu uns kommen. Ich danke für Initiativen und Projekte, die mit viel Einsatz und Kreativität entwickelt wurden. Ich danke Ihnen fürs Vorlesen, für Essensausgaben, Bettenaufbau, Kleidersammlungen, Übersetzen, Organisieren und anderen Dienst an vielen Stellen. Das sind Dienste, die den Menschen helfen und Gott die Ehre geben.

Jeder und jede von Ihnen kann dazu beitragen, auch mit bescheidenen Mitteln, dass die Stimmung in unserem Land gegenüber den Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, eine offene und willkommene bleibt. Widersprechen Sie Stammtischparolen in Ihrer Nachbarschaft, beim Einkaufen und bei der Arbeit. Suchen Sie den Kontakt zu den neuen Bürgerinnen und Bürgern. Laden Sie in Ihre Gemeindehäuser ein und feiern miteinander. Und beten Sie für die Menschen, die kommen.

“Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.”
(Matthäus 25,40).

Mit dem Wochenspruch für diese neue Woche grüße ich Sie herzlich. Nehmen wir diese Sätze als Aufforderung, das Rechte zu tun und das Notwendige tapfer zu ergreifen.

Gott behüte Sie und Ihre Gemeinde.”

Ihr
Ralf Meister

Landkreis Göttingen

Jobakademie auf Erfolgskurs

Im Landkreis Göttingen gibt es derzeit 9.300 so genannte Bedarfsgemeinschaften, das sind 19.500 Menschen, die Sozialleistungen erhalten. Aufgabe der Jobcenter im Landkreis ist es, den aktuell 12.100 erwerbsfähigen Menschen eine Perspektive zu bieten und ihnen den Weg in den Arbeitsmarkt zu ebnen.

Dafür wurde inzwischen an allen vier Standorten der Jobcenter im Landkreis die Jobakademie eröffnet, im Juli 2015 auch in Duderstadt, wo das Jobcenter für den Altkreis Duderstadt zuständig ist.

Präsentation in Duderstadt

Bei einer Präsentation am Mittwoch, 26.8., konnten der Göttinger Landrat Bernhard Reuter, Kreisrat Marcel Riethig und der Leiter des Jobcenters in Duderstadt, Peter Sürig, mit Stolz von den Erfolgen berichten, die für die Teilnehmer/innen der neuesten Jobakademie in den ersten Wochen erzielt wurden. Jede/r Dritte konnte bereits integriert werden, alle Teilnehmer/innen sind sehr zufrieden mit der Maßnahme.

Freiwillige Teilnahme

Sinn und Zweck der Jobakademie ist es, die Vermittlung der Leistungsbezieher/innen in den Arbeitsmarkt zu beschleunigen, die Maßnahme beginnt einen Tag nach dem Erstgespräch im Fallmanagement, also ohne den beim Behördenweg oft zu beklagenden Zeitverlust. Die Teilnehmer/innen der Jobakademie können sich sofort – auf freiwilliger Basis – an insgesamt 14 Arbeitsplätzen intensiv und ungestört auf Jobsuche begeben und müssen weder Schulungen noch Bewerbungstraining durchlaufen. Neben der gestärkten Eigeninitiative wird auch der Austausch in der Gruppe ermöglicht.

Bis zu sechs Termine pro Woche können die Teilnehmer/innen nach einfacher, kurzfristiger Anmeldung wahrnehmen. Dabei stehen ihnen auf Wunsch die drei Mitabeiterinnen der Jobakademie, Frau H. Funk, Frau Y. Müller und Frau S. Sauerwald, als „Coach“ zur Seite.

Hohe Erfolgsquote

In der Jobakademie am Standort Hann. Münden wurden in der Pilotphase 202 der 323 Teilnehmer/innen vermittelt. Eine solche Integrationsquote von 62,5 % ist ungewöhnlich hoch, gelten Maßnahmen doch sonst schon bei 42% als sehr erfolgreich. Vorteile der Jobakademie gegenüber den bekannten Vermittlungsaktivitäten sind Schnelligkeit und Effizienz. Denn das Angebot gilt sofort nach dem Erstgespräch (wenn die Voraussetzungen für die Arbeitsfähigkeit geklärt sind), also unabhängig von der Bearbeitung des Leistungsbezugs im Jobcenter.

Das führt zu besonderer Motivation der Teilnehmer/innen, fördert ihre Eigeninitiative und erhöht die Vermittlungschancen, zumal in der Gruppe Erfahrungen über das Jobangebot und mögliche Bewerbungen ausgetauscht werden.

Finanzmittel immer geringer

Landrat Bernhard Reuter nutzte die Präsentation der Jobakademie in Duderstadt auch für einen Appell an die Politik, die Mittel für die Integration von Langzeitarbeitslosen und Arbeitssuchenden zu erhöhen. Denn in den letzten Jahren sind die Finanzmittel stark gekürzt worden, Sonderprogramme laufen planmäßig aus und Integrationserfolge sind entsprechend rückläufig.

Mit der Jobakademie möchte der Landkreis Göttingen an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen, die im bundesweiten Vergleich im Landkreis überdurchschnittlich waren. Nun liegt es an den Erwerbsfähigen unter den 2.126 Menschen in 1.063 Bedarfsgemeinschaften im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters in Duderstadt, das Angebot der Jobakademie zu nutzen.

Bis zu 100 Teilnehmer/innen können – unabhängig von Alter, Branche und Vorkenntnissen – ihre Vermittlungschancen vergrößern!

Joachim Winters

Oderpark Hattorf

Seefest lockte viele Gäste

»Der DRK-Ortsverein Hattorf hatte die Idee, wieder ein Seefest im Oderpark auszurichten, und fand dabei große Unterstützung vom DRK Wulften, den Anders-Treffs aus Hattorf und Osterode, dem Jugendrotkreuz, des DRK- Kreisverband Osterode  und der Rettungshundestaffel Osterode, Goslar, Harz e.V.. Dass sich diese Zusammenarbeit lohnen sollte, stellten die zahlreichen Besucher unter Beweis, die das Seefest zu einem wahren Volksfest werden ließen.Viele wollten sich den offiziellen Beginn nicht entgehen lassen und sorgten schon recht früh dafür, dass es Parkplatzprobleme gab, die allerdings die später eintreffenden Gäste in keiner Weise vom Dabeisein abhielten.

Die ersten Grillspezialitäten und die Vielzahl der Salatspenden brauchten auch nicht lange zu warten, bis sie mit Genuss verzehrt wurden. Und so waren es nicht „nur“ Pommes, die mindestens drei Mal nachgeordert werden mussten. Als die Kaffeezeit näher rückte, wurde der Sturm ans bunte Kuchenbuffet eröffnet. Und die Schleckermäuler wussten bald nicht, mit welcher Köstlichkeit sie beginnen wollten. Bei der einen oder anderen Tasse Kaffee wurden Überlegungen und ein „Schlachtplan“ aufgestellt. Und das Jugendrotkreuz hatte viele Fans ihrer alkoholfreien Softdrinks.

Der Flohmarkt, der Basar, das Glücksrad und die „Tombola“ stießen auf nicht minder großes Interesse. Insbesondere bei den Losen wurde immer wieder festgestellt, dass Fortuna es gut mit den Loskäufern meinte. Für die kleinen Besucher war selbstredend die Hüpfburg das Größte.

Die Gymnastik- und Tanzgruppe des DRK Hattorf und der „Anders-Treff“ Hattorf begeisterten mit ihren Aufführungen. Insbesondere faszinierte der gemeinsame Auftritt beider Gruppen. Besonders viel Applaus erhielten die Mädchen und Jungen des Jugendrotkreuzes Hattorf, das sein fünfjähriges Bestehen feiern kann. Denn sie zeigten auf, dass sie schon sehr genau wissen, wie sie eine verunfallte Person versorgen müssen. Als Geburtstagsgeschenk gab es für alle ein T-Shirt, auf dem der Gründer des DRK zu sehen ist.

Rettungshundestaffel als Höhepunkt

Für das Highlight sorgte allerdings die Rettungshundestaffel. Die befellten Vierbeiner und ihre Ausbilder/innen zeigten auf, wie gut ihr Zusammenspiel funktioniert. Dabei wurde übrigens zum ersten Mal der vom ehemaligen DRK-Ortsverein Lerbach gespendete Übungs-Tunnel mit eingesetzt. Einer der Rüden, ein Mantrailer, stellte außerdem gleich zwei Mal unter Beweis, dass er eine fantastische Nase hat, denn zwei Frauen hatten sich zu verschiedenen Zeiten nach einem nicht gerade kurzem oder geraden Weg über den Oderpark versteckt, und der Hund spürte sie trotz der unendlichen Vielzahl von Gerüchen problemlos auf. Das Team der Rettungshundestaffel freute sich übrigens nicht „nur“ über den Beifall, sondern auch über ein von einer Bürgerin aus Seeburg gefertigtes Portrait eines Boxer-Hundes. Es besteht aus unendlichen vielen Ministeckteilen.

Das DRK Hattorf war am Ende über den großen Zuspruch der Bürger fasziniert, die nicht nur aus dem gesamten Kreis Osterode, sondern auch weit über die Kreisgrenzen hinaus gekommen waren, und die große Unterstützung der vielen Helfer. Es war ein Seefest, das allen in bester Erinnerung bleiben dürfte.«

Petra Bordfeld

Ev.-lth. Landeskirche

Brief von Landesbischof Meister

»Landesbischof Ralf Meister wendet sich mit einem Brief zum Thema Flüchtlinge an die 1.300 Kirchengemeinden der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Flüchtlinge am Sonntag Thema in allen Kirchengemeinden

In den Gottesdiensten am Sonntag, 30.8., soll das Wort des Landesbischofs an die Gemeinden im Rahmen der Abkündigungen oder an anderer Stelle verlesen werden. Der Brief wurde am Mittwoch per E-Mail über die Superintendenturen an alle Kirchengemeinden in der Landeskirche verschickt.

Im Begleitschreiben an die Pfarrämter und Kirchenvorstände von Arend de Vries, geistlicher Vizepräsident im Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, heißt es:

“Die große Zahl der zu uns kommenden Flüchtlinge, die Situation in den Unterkünften der Ankommenden, vor allen Dingen aber die fremdenfeindlichen Reaktionen bis hin zu Anschlägen, die zunehmen, bereiten uns große Sorgen. Wir als Kirche haben in dieser Situation einen besonderen gesellschaftlichen Auftrag. Der Landesbischof möchte diesen besonderen Auftrag allen Gemeinden und Mitgliedern unserer Kirche nahelegen und hat dazu ein “Wort an die Gemeinden” geschrieben.”«

Benjamin Simon-Hinkelmann, Ev. Landeskirche Hannover

Der Brief von Landesbischof Ralf Meister im Wortlaut:

 

“Liebe Schwestern und Brüder in den Kirchengemeinden,

ob aus Mazedonien, aus Heidenau oder aus Hildesheim: die Nachrichten in diesen Tagen sind erschütternd. Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind und von denen viele jahrelang unmittelbare Gewalterfahrungen erlebten, werden in Deutschland erneut massiv ausgegrenzt, stigmatisiert und gewaltsam angegriffen.

Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind schändlich. Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen. Als Christinnen und Christen können wir dazu nicht schweigen. Das Schicksal der Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, berührt unseren Glauben. Denn die biblischen Erzählungen von Abraham und Mose, von Jakob und Noomi, von Maria und Josef sind Flüchtlingsgeschichten. Die göttliche Zusage, mit denen zu sein, die fliehen und eine neue Heimat suchen müssen, ist eine ständige Herausforderung an uns: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott. (3. Mose 19,33-34)

Dass in der Bibel immer wieder aufgefordert wird, gastfrei zu sein und Fremde zu beherbergen, deutet an, wie schwer wir Menschen uns mit grenzenloser Gastfreundschaft tun. Angesichts der Flüchtlingskatastrophe vor Europas Grenzen gibt es keine Handlungsalternativen. Der Umgang mit den Fremden ist eine Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit unserer Wertegemeinschaft. Die Schlagzeilen müssen sich ändern: auf jede rechtsradikale Aktion, über die breit berichtet wird, kommen weitaus mehr ehrenamtliche Unterstützungsmaßnahmen, die jenseits der Schlagzeilen geschehen. Darüber muss geredet werden, damit das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung sich nicht verschiebt.

Ich bin sehr dankbar für alles ehren- und hauptamtliche Engagement in unseren Gemeinden und Kirchenkreisen. Niedersachsen hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Aufnahme von Flüchtlingen, die durch politisches Handeln, vor allem aber durch die konkrete Hilfe von Menschen vor Ort gestaltet wurde.

Ich danke für die Zeit, die viele von Ihnen den Menschen schenken, die zu uns kommen. Ich danke für Initiativen und Projekte, die mit viel Einsatz und Kreativität entwickelt wurden. Ich danke Ihnen fürs Vorlesen, für Essensausgaben, Bettenaufbau, Kleidersammlungen, Übersetzen, Organisieren und anderen Dienst an vielen Stellen. Das sind Dienste, die den Menschen helfen und Gott die Ehre geben.

Jeder und jede von Ihnen kann dazu beitragen, auch mit bescheidenen Mitteln, dass die Stimmung in unserem Land gegenüber den Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, eine offene und willkommene bleibt. Widersprechen Sie Stammtischparolen in Ihrer Nachbarschaft, beim Einkaufen und bei der Arbeit. Suchen Sie den Kontakt zu den neuen Bürgerinnen und Bürgern. Laden Sie in Ihre Gemeindehäuser ein und feiern miteinander. Und beten Sie für die Menschen, die kommen.

“Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.”
(Matthäus 25,40).

Mit dem Wochenspruch für diese neue Woche grüße ich Sie herzlich. Nehmen wir diese Sätze als Aufforderung, das Rechte zu tun und das Notwendige tapfer zu ergreifen.

Gott behüte Sie und Ihre Gemeinde.”

Ihr
Ralf Meister

 

Internetverein Netzwelt KaLi

“Internet-Portale” am Dienstag

Wie üblich am ersten Dienstag im Monat lädt der Internetverein Netzwelt KaLi zum Erfahrungsaustausch rund ums Internet ein. Am 1.9. geht es ab 19 Uhr um „Internet-Portale“, z.B. für Shopping, Preisvergleiche u.ä.; dabei wird das Thema nicht auf fachchinesisch, sondern allgemeinverständlich erörtert.

Gäste – unverbindlich – willkommen

Wie immer sind Gäste – vollkommen unverbindlich – im Sitzungsraum der Gemeindeverwaltung Katlenburg, Bahnhofstr. 6, herzlich willkommen.

www.netzwelt-kali.de