Symbol der internationalen Solidarität

Gesundheitszentrum in Kobana/Rojava

Über den Aufbau eines Gesundheitszentrums und ökologische Gestaltung in Syrien als Symbol der internationalen Solidarität berichtet die „Initiative Ökologischer Wiederaufbau in Kobané/Rojava“ am Samstag, 4.11., um 11 Uhr in der Universität Göttingen.

Zu einem Signal der Solidarität entwickelte sich der Aufbau eines Gesundheitszentrums in Kobané durch insgesamt 177 ehrenamtliche Brigadistinnen und Brigadisten aus 10 Ländern zusammen mit einheimischen Bauarbeitern. Unter schwierigen Bedingungen wurde dieses Projekt von Juni 2015 bis November 2015 erfolgreich durchgeführt. Inzwischen wurde das Gesundheitszentrum als Geburtsstation eingerichtet. Über 4.000 Kinder wurden seither dort schon zur Welt gebracht. Arzt Ali Basrawi berichtet aktuell aus Kobane an die Initiative Medizin für Rojava:

„Liebe Freunde, im Oktober wurden 438 Kinder im Gesundheitszentrum der ICOR geboren; es gab 135 Operationen; 43 Kinder und 937 Frauen bekamen medizinische Hilfe. Herzliche Grüße von den Kollegen aus Kobané.“
Auch die ökologische Gestaltung dieses Zentrum mit einer Solaranlage kommt voran. Dafür wurde auch von vielen Göttingern gespendet.

Einen Bericht dazu gibt es von Prof. Christian Jooß auf dem Treffen der „Initiative Ökologischer Wiederaufbau in Kobané/Rojava“ am Samstag, 4.11., um 11 Uhr in der Universität Göttingen, Zentrales Hörsaalgebäude, Platz der Göttinger Sieben, Raum ZHG 1.141.

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